
Der Verband schlägt einen Dreipunkte-Plan vor. Erstens müsse die Förderung für niedrigwasseroptimierte Schiffe über das Jahresende hinaus fortgesetzt werden. Nach Schwanens Worten gibt es derzeit in Deutschland lediglich zwölf solcher Schiffe, die aber auch nicht frei verfügbar sind. Zweitens müsse der Ausbau der Fahrrinnen an Mittel- und Niederrhein beschleunigt werden, da das Zieldatum 2033 zu spät sei. Dies würde 20 Zentimeter mehr Abladetiefe bringen. Drittens sollten die Behörden schnell Möglichkeiten finden, das Wasser im Rhein stärker zu stauen.
Schwanen verwies darauf, dass es nicht nur um die Schifffahrt gehe: "Massenhaftes Fischsterben, vertrocknete Auen, hohe Wassertemperaturen und zu wenig Sauerstoff bringen den Rhein als Habitat an seine Grenzen. Das geht uns alle an."
Diese Nachricht wurde am 13.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
