
Der Richter in Moskau begründete sein Urteil gegen die Anti-Kriegs-Partei mit angeblichen zahlreichen Verstößen gegen die russische Wahlgesetzgebung. Jabloko-Chef Rybakow sagte in seinem Schlusswort, seine Partei habe keine Rechtsverstöße begangen. Vor dem Gericht versammelten sich Hunderte Unterstützer der Partei, die als einzige offen eine Beendigung des russischen Kriegs gegen die Ukraine fordert.
Die landesweite Parlamentswahl und die Kommunalwahlen sind vom 18. bis 20. September angesetzt. Zugelassen zur Duma-Wahl waren bisher elf Parteien. Derzeit sind fünf Kräfte im Parlament vertreten.
Diese Nachricht wurde am 10.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
