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OrganspendeNur wenige Deutsche spenden

Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander: Laut einer Befragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sind 69 Prozent aller Deutschen zwar grundsätzlich bereit Organe zu spenden - nur 36 Prozent hätten allerdings einen Organspendeausweis oder Ähnliches.

Am Mikrofon: Carsten Schroeder | 09.01.2018

Ein Mann füllt einen Organspenderausweis aus. Experten halten weitere Aufklärung zum Thema Organspende für nötig.
Sollte wie in Frankreich, Spanien, Italien und Österreich jeder zum potentiellen Organspender erklärt werden? (BZgA)
Der Transplantationsskandal aus dem Jahre 2012 hat die tiefsitzende Angst vieler Menschen vor Missbrauch, Organhandel und vorzeitiger Organentnahme aufgrund falscher Diagnosen forciert. Folge: 2016 gab es nur 857 Organspenden, 2011 lag die Zahl immerhin bei 1200. Wie lassen sich Ängste und Vorbehalte abbauen?
Fehlt Aufklärung in den Kliniken? Oder sollte wie in Frankreich, Spanien, Italien und Österreich jeder zum potentiellen Organspender erklärt werden, es sei denn, er hat dem zu Lebzeiten widersprochen?
Gesprächsgäste:
  • PD Dr. med Ana Paula Barreiros, Geschäftsführende Ärztin in der Deutsche Stiftung Organtransplantation, Frankfurt am Main
  • Prof. Dr. med. Bernhard Banas, Präsident der Deutschen Transplantationsgesellschaft, Regensburg
Gerne können Sie sich beteiligen: Hörertelefon: 00 800 - 44 64 44 64 und E Mail: sprechstunde@deutschlandfunk.de