Schweiz
Polizei geht von Dutzenden Toten in Crans-Montana aus - Verpuffung bei Brand war keine Sprengsatz-Explosion

Nach dem Brand mit vielen Toten im Schweizer Skiort Crans-Montana geht die Polizei davon aus, dass sich unter den Opfern auch ausländische Touristen befinden.

    Zu sehen ist eine Bar in dem Schweizer Ort Crans-Montana. Der Bereich vor dem Lokal ist abgesperrt.
    Rettungskräfte und Feuerwehrleute am Einsatzort in Crans-Montana. (AFP / MAXIME SCHMID)
    Gesicherte Hinweise darauf liegen jedoch noch nicht vor. Bei dem Feuer während einer Silvesterfeier in einer Bar sind nach Angaben der Behörden mehrere Dutzend Menschen ums Leben gekommen. Rund 100 weitere Personen wurden verletzt, die meisten von ihnen schwer. Das Feuer war in den frühen Morgenstunden ausgebrochen.
    Wie es dazu kommen konnte, wird derzeit noch untersucht. Der für Sicherheit zuständige Staatsrat des Kantons Wallis, Ganzer, sagte bei einer Pressekonferenz, der Brand habe eine Verpuffung ausgelöst.
    Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin reagierte schockiert auf das Unglück. Auch international hat das Unglück große Bestürzung ausgelöst. Bundeaußenminister Wadephul schrieb, seine Gedanken seien bei den Opfern und ihren Familien.
    Diese Nachricht wurde am 01.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.