US-Militäreinsatz in Venezuela
Präsident Maduro als Gefangener in New York eingetroffen

Der venezolanische Präsident Maduro ist nach seiner Gefangennahme durch die US-Armee in New York eingetroffen.

    Trump spricht hinter einem Rednerpult. Hinter ihm stehen Mitglieder der US-Regierung.
    US-Präsident Trump bei der Pressekonferenz nach der Festnahme Maduros (AFP / JIM WATSON)
    Er war, gemeinsam mit seiner Frau, zunächst auf ein US-Kriegsschiff gebracht und später mit einem Flugzeug in die Metropole gebracht worden. Beiden soll dort nach Angaben von Justizministerin Bondi der Prozess wegen Drogenhandels und Terrorismus gemacht werden.
    US-Präsident Trump kündigte an, nach dem Militäreinsatz in Venezuela würden die USA vorerst die Kontrolle in dem Land übernehmen. Dies gelte bis zu einem geordneten Übergang zu einer neuen Regierung in Venezuela. Außerdem sollen US-Ölkonzerne in dem Land ihre Arbeit aufnehmen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters wird das Auslaufen beladener Schiffe in venezolanischen Häfen inzwischen nicht mehr genehmigt.
    Abgeordnete der oppositionellen Demokraten im US-Kongress sehen sich von Trump belogen. Sie erklärten, auf Nachfrage sei ihnen stets versichert worden, die Regierung strebe weder einen Regimewechsel noch einen Militäreinsatz an. Die US-Armee hatte mehrere Ziele in Venezuela angegriffen und Maduro sowie dessen Frau in der Hauptstadt Caracas gefangen genommen.
    Diese Nachricht wurde am 04.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.