
Dies gab Ceutas Präsident Vivas während einer Sitzung des Europäischen Parlaments in Brüssel bekannt. Zuvor war von bis zu 75 Toten die Rede. EU-Migrationskommissar Brunner verwies in der Parlamentsdebatte auf die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit mit Nachbarstaaten bei der Migration und der Grenzsicherung. Das sei eine wichtige Erkenntnis aus den Ereignissen in Ceuta, so Brunner. Die EU sei verwundbar, wenn Grenzkontrollen vom - Zitat - guten Willen eines Nachbarlandes abhingen.
Zehntausende Menschen waren überwiegend schwimmend von Marokko nach Ceuta gelangt. Die Massenankunft hatte europaweit eine neue Debatte über die Migrationspolitik ausgelöst.
Diese Nachricht wurde am 06.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
