5 Jahre nach Machtübernahme
Pro Asyl kritisiert Bruch von Aufnahmezusagen für Menschen aus Afghanistan

Anlässlich des fünften Jahrestages der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan wird wieder Kritik an der Bundesregierung laut. Pro Asyl kritisierte den Bruch deutscher Aufnahmezusagen für zuvor als gefährdet eingestufte Afghanen. Die Bundesregierung agiere skrupellos und lasse Schutzsuchende im Stich.

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    Pro Asyl kritisiert die Bundesregierung im Zusammenhang mit den Aufnahmezusagen für Afghanen (Archivbild). (picture alliance / dpa / Christoph Schmidt)
    Die Grünen-Abgeordneten Nanni und Gambir kritisierten die Zusammenarbeit mit den Taliban zur Ermöglichung von Abschiebungen. Die Regierung biedere sich den Radikalislamisten an. Einzige Motivation dafür seien Abschiebungen um jeden Preis.
    Wie Pro Asyl verwiesen auch die Grünen auf die Situation von Frauen und Mädchen in Afghanistan. Ihnen würden grundlegende Menschenrechte entzogen, sie würden systematisch aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens gedrängt.
    Nach dem Abzug der US- und der NATO-Truppen aus Afghanistan hatten die Taliban am 15. August 2021 die Macht übernommen.

    Aus dem Deutschlandfunk-Programm

    Berliner Gespräch: Fünf Jahre Taliban – Kritik an deutscher Afghanistan-Politik
    Diese Nachricht wurde am 14.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.