Donnerstag, 09. Dezember 2021

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Problem WohnenWelche Lösung haben Sie?

Bezahlbarer Wohnraum ist in den Städten kaum noch zu finden. Besichtigungstermine mutieren zu einem unwürdigen Schaulaufen der Interessenten und wer nicht sofort zugreift, hat das Nachsehen. Dabei scheint es Auswege aus der Wohnungsnot durchaus zu geben.

Eine Sendung von Barbara Weber und Andreas Stopp (Moderation) | 19.07.2019

Ein Tiny-House auf dem Gelände des Bauhaus-Archivs.
Ist das Tiny-House zukunftsweisend? (picture alliance / dpa / Paul Zinken)
Genossenschaften versuchen nicht nur finanzierbaren Wohnraum zu schaffen, sondern ihren Mitgliedern auch ein lebenslanges Wohnrecht zu garantieren. Berlin will "Geisterhäuser" zwangssanieren. Stadtnahes und preisgünstiges Wohnen geht theoretisch auch mit Tiny-Houses oder in umgebauten Bauwagen. Ein Betonskelett – selbst ausgebaut – könnte Kosten reduzieren und für mehr Flexibilität sorgen, denn die Bedürfnisse haben sich geändert: Nur noch 10-15 Prozent der städtischen Bewohner sind klassische Kleinfamilien. Singles, Paare ohne Kinder, Alleinerziehende, Patchwork-Familien und Wohngruppen stellen heute den größten Teil der städtischen Familie.
Was denken Sie über diese Ideen? Welche Lösungsvorschläge versuchen Sie persönlich umzusetzen? Berichten Sie uns von Ihren Überlegungen und Hinweisen!
Gesprächsgäste:
  • unsere Hörerinnen und Hörer
  • Gisela Schmitt, Architektin und Stadtplanerin, RWTH Aachen
  • Jan Brandt, Buchautor
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