
Eine Zusammenarbeit könne es nur mit denen geben, die den AfD-Anspruch eines Politikwandels mittrügen, ob dies durch eine Fraktion oder einzelne Abgeordnete passiere. Der amtierende CDU-Ministerpräsident Schulze nannte das Ergebnis seiner Partei im NDR niederschmetternd. Er gehe nicht von Abweichlern in seiner Fraktion zugunsten der AfD aus. Die BSW-Spitzenkandidatin Wittig zeigte sich offen für eine Zusammenarbeit in Sachfragen mit der AfD, bekräftigte aber die Forderung ihrer Partei nach einem überparteilichen Ministerpräsidenten.
Die Grünen-Spitzenkandidatin Sziborra-Seidlitz erklärte im ARD-Fernsehen, eine mögliche AfD-Regierung mache vielen Menschen Angst, etwa solchen mit Migrationshintergrund, Frauen oder in der queeren Gemeinschaft. SPD-Landesvorsitzende Kleemann sagte vor Anhängern, das sei keine leichte Situation für die Demokratie. Das Bundesland sei zu schön, um es der AfD zu überlassen. Die Linken-Spitzenkandidatin von Angern sprach von einem schwarzen Tag für Sachsen-Anhalt. Die FDP-Landesvorsitzende Hüskens kündigte nach dem Ausscheiden ihrer Partei aus dem Landtag ihren Rücktritt an.
Diese Nachricht wurde am 07.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
