
Das Gremium werde bis Mitte des Jahres Vorschläge zur Reform der Alterssicherung vorlegen, teilte Bundesarbeitsministerin Bas mit. Die Mitglieder der Arbeitsgruppe würden sowohl die gesetzliche Rente als auch die betriebliche und private Vorsorge betrachten.
Die Kommission besteht aus 13 Mitgliedern. Neben den Vorsitzenden, dem früheren Chef der Bundesagentur für Arbeit, Weise, und der Juristin Janda, sind drei Bundestagsabgeordnete von CDU, CSU und SPD sowie acht Wissenschaftler vertreten. Beschlüsse sollen möglichst im Konsens fallen; Mehrheitsbeschlüsse sind aber möglich.
Die Vorstellungen von Union und SPD zur Zukunft der gesetzlichen Rentenversicherung gehen auseinander. Während aus CDU und CSU Rufe nach einem späteren Renteneintrittsalter laut werden, dringen SPD-Politiker unter anderem auf die künftige Einbeziehung von Selbstständigen, Abgeordneten und Beamten.
Diese Nachricht wurde am 07.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
