Dienstag, 16. August 2022

The Vienna Berlin Music Club
Crossover ohne Nebenwirkungen

Die Philharmonix kombinieren Mozart und Falko, Bach und Beatles, Swing und Beethoven. Selbst wer von Crossover-Musik normalerweise Ausschlag bekommt, sollte dieses Ensemble hören.

Am Mikrofon: Mascha Drost | 08.05.2022

Sieben Musiker spielen vergnügt ihre Instrumente. Einer der Männer trägt einen leuchtend roten Anzug, der Rest trägt schwarz-weiße Kleidung.
Meisterhaftes, aber immer vergnügtes Zusammenspiel: Die Philharmonix. (Max Parovsky)
Sie haben sich gegründet, um "das zu spielen, worauf sie schon immer Lust hatten" - und in ihren Orchestern wohl nicht immer die Gelegenheit hatten. "Man hat natürlich sehr viel zu tun als Philharmoniker, aber gerade weil man so viel zu tun hat, muss man sich einiges an Freiräumen und Spielwiesen schaffen", sagt der Cellist Stephan Koncz. Gemeinsam mit dem Geiger Sebastian Gürtler ist er für den Großteil der Kompositionen und Arrangements des Konzerts verantwortlich.

Musikclash mit Laune

Mit Kollegen der Berliner und Wiener Philharmoniker sowie dem Pianisten Christoph Traxler haben sie sich zusammengetan, um als Philharmonix einen leidenschaftlichen Mix zu vollführen: Bach trifft auf Queen, Brahms auf die Beatles, Mozart auf Mambo und das alles so gekonnt, gewitzt und furios instrumentiert, dass selbst Musik-Puristen vor Ehrfurcht verstummen.
Aufnahme vom 10.7.2021 aus dem Kurhaus Wiesbaden beim Rheingau Musik Festival 2021
"Rock me Amadeus"
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Johannes Brahms, Ludwig van Beethoven, Falco u.a. in der Bearbeitung von Stephan Koncz
Philharmonix:
Daniel Ottensamer, Klarinette
Noah Bendix-Balgley, Violine
Sebastian Gürtler, Violine
Thilo Fechner, Viola
Stephan Koncz, Violoncello
Ödön Rácz, Kontrabass
Christoph Traxler, Klavier