Ukrainekrieg
Russischer Angriff auf Personenzug - EU-Außenbeauftragte Kallas spricht von Einschüchterungsversuch

Die EU-Außenbeauftragte Kallas hat einen russischen Angriff auf einen Passagierzug in der Ukraine nahe der Grenze zu Polen als Einschüchterungsversuch bezeichnet. Kallas erklärte, die Attacke solle westlichen Staaten Angst machen, die das angegriffene Land unterstützten. Sie appellierte, das Gegenteil zu tun.

    Der von einer russischen Drohne zerstörte Passagierzug steht in Yahodyn auf den Gleisen.
    Russland griff einen ukrainischen Passagierzug in Yahodyn in der Nähe der polnischen Grenze an. (Ukrainian Ukrzaliznytsia Railway)
    Man solle zeigen, dass man für die Ukraine da sei und keine Angst habe. Der französische Außenminister Barrot sagte, Ziel des Angriffs sei gewesen, die Europäer zu spalten. Zuvor hatte Polens Regierungschef Tusk von einer weiteren Eskalation der russischen Seite gesprochen. Diese rücke näher an die polnische Grenze heran.
    Eine russische Kampfdrohne hatte gestern einen Zug beim ukrainischen Bahnhof Jahodyn nahe der polnischen Grenze attackiert. Verletzte gab es nicht. Der ukrainischen Eisenbahngesellschaft zufolge hatte kurz vor dem Angriff ein Zug mit Sicherheitsberatern mehrerer EU-Staaten an dem Bahnhof gehalten.

    Weitere Informationen:

    Ukraine - Russlands Drohnenkrieg gegen Zivilisten
    Diese Nachricht wurde am 14.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.