Ukraine
Russland rechtfertigt neuerliche nächtliche Angriffe auf Infrastruktur - Tote und Verletzte in Kiew

Russland hat die nächtlichen Angriffe auf die Ukraine mit dem angeblichen ukrainischen Drohnenangriff auf eine Residenz von Staatschef Putin im Dezember gerechtfertigt.

    Kiew: Rettungskräfte löschen ein Feuer in einem Wohnhaus, das durch einen russischen Angriff beschädigt wurde.
    Rettungskräfte löschen ein Feuer in einem Wohnhaus in Kiew, das durch einen russischen Angriff beschädigt wurde. (Efrem Lukatsky / AP / dpa / Efrem Lukatsky)
    Ziel sei Energie-Infrastruktur gewesen, die den militärisch-industriellen Komplex versorge, erklärte das Verteidigungsministerium in Moskau. Dabei sei auch eine der neuen Hyperschall-Raketen vom Typ Oreschnik eingesetzt worden. - Die Ukraine hatte die Behauptung über einen Angriff auf Putins Residenz als Lüge zurückgewiesen.
    Bei den nächtlichen russischen Angriffen wurden in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mindestens vier Menschen getötet und 22 verletzt. Nach Angaben von Bürgermeister Klitschko ist in Teilen der Stadt die Wasser- und Stromversorgung unterbrochen. Auch aus dem westukrainischen Lemberg gibt es Berichte über einen Raketenangriff.
    Russischen Angaben zufolge kam es nach einem ukrainischen Angriff in der Region Belgorod zu einem Stromausfall. Mehr als 500.000 Menschen seien betroffen.
    Diese Nachricht wurde am 09.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.