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Krieg gegen die Ukraine
Russland verlangt nach Beschuss von Belgorod Sondersitzung des UNO-Sicherheitsrates

In New York kommt zur Stunde der UNO-Sicherheitsrat zu einer Sondersitzung zusammen.

    Aus drei Autwracks steigt dichter Rauch auf. Ein Feuerwehrmann spritzt Wasser in eines der Fahrzeuge. Dahinter ein Wohnhaus.
    Auf diesem Bild, das vom russischen Ministerium für Notfallsituationen veröffentlicht wurde, löschen Feuerwehrleute brennende Autos. (Russia Emergency Situ / dpa / ap)
    Das Gremium tagt auf Antrag der russischen Führung.
    Eine Sprecherin des Außenminsteriums in Moskau erklärte, bei den aus der russischen Grenzstadt Belgorod gemeldeten Raketenangriffen habe es sich um einen Terroranschlag gehandelt. Nach Angaben aus Moskau wurden mindestens 18 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt. Unabhängig überprüft werden können die Angaben nicht. Die Sprecherin beschuldigte die Europäische Union der Mittäterschaft an dem Angriff.
    Aus dem Osten der Ukraine wurden am Abend neue russische Raketeneinschläge gemeldet. In Charkiw seien mindestens 16 Menschen verletzt worden, teilte der Bürgermeister der Stadt mit. Zuvor hatte Russland in einem Großangriff Drohnen und Marschflugkörper eingesetzt. Dabei kamen nach jüngsten Angaben aus Kiew 39 Menschen ums Leben, mehr als 160 erlitten Verletzungen. Die ukrainische Führung sprach von Terror gegen die Zivilbevölkerung.
    Diese Nachricht wurde am 30.12.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.