
Das Saarland, Thüringen und Hessen belegen die Plätze fünf bis sieben. Dann folgen Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Berlin vor Rheinland-Pfalz und Brandenburg.
Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft gilt als arbeitgebernah. Die Vergleichsstudie untersucht jedes Jahr das Bildungssystem in den Bundesländern. Die Bewertung erfolgt aus bildungsökonomischer Sicht - nach den Worten der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft geht es darum, inwieweit das Bildungssystem eines Bundeslandes zu Wachstum und Wohlstand beiträgt. Konkret geht es unter anderem um Bildungsausgaben, den Anteil der Ganztagsbetreuung und die Kompetenzen von Schülern.
"Armutszeugnis für den Bildungsstandort Deutschland"
Der Bildungsmonitor bemängelt sinkende Kompetenzen in Mathematik, Naturwissenschaften und Lesen. Ein steigender Anteil an Schülern erreiche keinen Abschluss. Dies gefährde individuelle Teilhabe und verschärfe den Fachkräftemangel.
Das Ergebnis sei insgesamt ein "Armutszeugnis für den Bildungsstandort Deutschland", sagte der Geschäftsführer der Initiative, Alsleben. Das Bildungsniveau sinke in allen Bundesländern. Alsleben forderte eine gezielte Sprach- und Frühförderung in Kitas, mehr Geld für Schulen mit hohem Förder- und Armutsrisiko sowie eine Stärkung der beruflichen Nachqualifizierung für junge Erwachsene ohne formalen Abschluss.
Auch bei der jüngsten PISA-Studie hatten deutsche Schüler in Mathematik und Lesekompetenz schlechter abgeschnitten als je zuvor.
Diese Nachricht wurde am 14.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




