Ukraine-Krieg
Schäden am Höhlenkloster in Kiew - Selenskyj schlägt Friedensgespräche mit Putin in den USA vor

Die Unesco hat sich empört über die schwere Beschädigung des zum Weltkulturerbe zählenden Höhlenklosters in Kiew geäußert.

    Ukraine, Kiew: Feuerwehrleute löschen einen Brand in der Kiewer Mariä-Entschlafenskirche Pechersk-Lawra, auch bekannt als Höhlenkloster, nach einem russischen Raketen- und Drohnenangriff.
    Brand in der Kiewer Mariä-Entschlafenskirche Pechersk-Lawra, auch bekannt als Höhlenkloster, nach einem russischen Raketen- und Drohnenangriff. (Efrem Lukatsk/AP/dpa)
    Die Weltkulturorganisation berichtete in Paris, neben der Kathedrale des Klosters seien auch die Befestigungsanlage und ein Wehrturm betroffen. Ohne Russland beim Namen zu nennen, verurteilte die Unesco in einer Mitteilung Angriffe auf Kulturgüter.
    In der Hauptkirche war in der vergangenen Nacht ein Brand ausgebrochen. Der ukrainische Präsident Selenskyj machte Russland für den Angriff verantwortlich. Der Kreml wies eine Verantwortung von sich und sprach von einer US-Luftabwehrrakete, die in dem Kloster eingeschlagen sei.
    Selenskyj schlug unterdessen in einem Telefonat mit US-Präsident Trump ein persönliches Treffen mit Kreml-Chef Putin in den USA vor. Der ukrainische Präsident hatte wiederholt Gespräche mit Putin angeregt. Für diesen käme eine solche Begegnung nur in Moskau in Frage - was Selenskyj ablehnt.
    Diese Nachricht wurde am 15.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.