
CDU-Generalsekretär Linnemann sagte der "Bild"-Zeitung, Straftäter müssten innerhalb weniger Tage verurteilt werden. Dies sei wirksamer als die immer wiederkehrenden Rufe nach härteren Strafen. Auch der Chef der Polizeigewerkschaft GdP für den Bereich Bundespolizei, Roßkopf, sprach sich für beschleunigte Gerichtsverfahren und konsequente Strafen aus. Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Gröhe, verurteilte die Angriffe auf Polizei- und Rettungskräfte ebenfalls scharf. Der frühere CDU-Politiker sagte den Funke-Zeitungen, die Attacken seien ein Zeichen für die zunehmende Verrohung der Gesellschaft.
Die Gewerkschaft Verdi verlangte zudem bessere Schutzkonzepte und Ausrüstung für Einsatzkräfte. Die stellvertretende Vorsitzende Behle betonte, Angriffe auf Helfer dürften nicht hingenommen werden. In mehreren deutschen Städten waren Einsatzkräfte in der Silvesternacht erneut mit Böllern und Raketen attackiert worden. Nach Angaben von Berlins Innensenatorin Spranger wurden allein in der Hauptstadt rund 30 Polizeibeamte verletzt. Die SPD-Politikerin sprach sich für eine Reform des Sprengstoffrechts aus.
Diese Nachricht wurde am 01.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
