
Die Delegierten des Bundesparteitags in Potsdam bestätigten Schwerdtner mit knapp 86 Prozent der abgegebenen Stimmen im Amt. Pantisano, der die Nachfolge des bisherigen Co-Vorsitzenden Van Aken antritt, erhielt 53 Prozent.
Schwerdtner sagte in ihrer Rede, sie wolle weiter gegen die von der schwarz-roten Bundesregierung geplanten Kürzungen kämpfen. Pantisano machte deutlich, dass er verstärkt Arbeiter erreichen will. In seiner Kommunikation versuche er auch, zu polarisieren.
Zuvor hatte er in einem Interview die Union vor einer Zusammenarbeit mit der AfD gewarnt und der CDU eine faschistische Politik vorgeworfen. Auf Nachfrage stellte Pantisano klar, dass er die Formulierung für unglücklich und verkürzt halte. Für die Äußerungen wurde er auch von Linken-Politikern kritisiert.
Diese Nachricht wurde am 20.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
