
Sie habe die Sorge, dass die SED-Diktatur zu einer bloßen Fußnote der Geschichte werde, sagte Zupke der "Rheinischen Post". Dies aber wäre aus ihrer Sicht gefährlich gerade in einer Zeit, in der die Generation der Zeitzeugen immer kleiner werde. Die SED-Opferbeauftragte äußerte zudem den Wunsch, dass jede Schülerin und jeder Schüler wenigstens einmal eine Gedenkstätte besucht. Ziel müsse sein, dass jeder die Schule mit einem klaren Wissen und Verständnis darüber verlasse, dass es sich um eine Diktatur und einen Unrechtsstaat gehandelt habe.
Zupke sprach sich auch dafür aus, die Erinnerung an die Opfer der DDR in die Öffentlichkeit zu tragen, etwa durch umbenannte Straßennamen.
Diese Nachricht wurde am 12.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
