Ukraine
Selenskyj schließt ein Kriegsende 2026 nicht aus

Der ukrainische Präsident Selenskyj hält ein Ende des russischen Angriffskrieges gegen sein Land in der ersten Jahreshälfte 2026 für möglich.

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zum Auftakt der EU-Ratspräsidentschaft von Zypern zu Besuch in Nikosia mit EU-Ratspräsident António Costa, Zyperns Präsident Nikos Christodoulides und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (von links)
    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zum Auftakt der EU-Ratspräsidentschaft von Zypern zu Besuch in Nikosia mit EU-Ratspräsident António Costa, Zyperns Präsident Nikos Christodoulides und Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (von links) (picture alliance / ROPI / POU)
    Bei einem Besuch in Zypern verwies er auf die Gespräche der sogenannten Koalition der Willigen und der USA. Man habe dabei einen neuen Meilenstein erreicht, sagte Selenskyj.
    Zu Beginn der sechsmonatigen EU-Ratspräsidentschaft Zyperns war in der Hauptstadt Nikosia die EU-Spitze versammelt. Während der Zeremonie sagte Selenskyj, der Krieg könne noch während dieser Präsidentschaft beendet werden.
    Gestern hatte ein Gipfeltreffen von Unterstützerländern in Paris der Ukraine Sicherheitsgarantien bei einem Waffenstillstand zugesagt. Ebenso wurden die Pläne konkreter, wie ein Frieden in der Ukraine militärisch abgesichert werden kann. Die mögliche Präsenz ausländischer Truppen ist aber für Russland bislang ein Grund, alle Friedensvorschläge abzulehnen.
    Diese Nachricht wurde am 07.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.