
Das vereinbarten die Präsidenten beider Länder, Vucic und Selenskyj, bei Selenskyjs erstem offiziellem Besuch in Belgrad. Sie unterzeichneten Absichtserklärungen in den Bereichen Landwirtschaft und Lebensmittelsicherheit und vereinbarten die Ausarbeitung eines Freihandelsabkommens.
Rüstungskooperationen, etwa im Bereich Drohnen, seien kein Thema gewesen, erklärte Vucic, der ein vergleichsweise gutes Verhältnis zu Russlands Staatschef Putin pflegt. Serbien trägt die Russland-Sanktionen westlicher Länder nicht mit, liefert jedoch Waffen an die Ukraine, ohne dies offiziell zuzugeben.
Bei dem Treffen in Belgrad betonte Vucic die territoriale Integrität der Ukraine und dankte Selenskyj für die ukrainische Unterstützung. Die Ukraine erkennt anders als viele EU-Staaten das Kosovo nicht an. Selenskyj sprach sich für mehr Tempo bei den EU-Beitrittsverhandlungen Serbiens aus. Jedes Land solle das Signal erhalten, von Europa gebraucht zu werden.
Diese Nachricht wurde am 08.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
