Samstag, 04. Dezember 2021

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Silvester in KölnMaking of Apokalypse 2.0

Durch die Ereignisse am Hauptbahnhof in der Silvesternacht 2015/16 wurde Köln zu einer Art Chiffre barbarischer Gewalt knapp unterhalb von 9/11. Die schaurigsten Pegida-Fantasien schienen wirklich zu werden: Zu Hunderten fallen "Araber" über wehrlose deutsche Frauen her - und dies auch noch vor den Augen einer völlig überforderten Polizei.

Von Walter van Rossum | 15.07.2016

Eine Frau protestiert am 10.01.2016 in Köln vor dem Hauptbahnhof und dem Dom gegen sexuelle Gewalt mit einem Plakat "Angstfrei leben".
Protest in Köln gegen sexuelle Gewalt (picture alliance / dpa / Maja Hitij)
Umgehend bereiteten Politiker weitreichende Gesetzesverschärfungen vor und Medien zelebrierten wochenlang das Szenario des Schreckens. Die Zahl der Strafanzeigen stieg von 100 am Neujahrsmorgen im Laufe der Wochen auf über 1.000. Doch was ist in jener Nacht eigentlich tatsächlich geschehen?
Dies aufzuklären, bemüht sich seit Monaten ein Untersuchungsausschuss des Landtages von Nordrhein-Westfalen. Und mehr Licht ins Dunkel der Kölner Silvesternacht versucht auch dieses Dossier zu bringen.
Produktion: DLF 2016
Das Manuskript zur Sendung:
Silvester in Köln oder Making of Apokalypse 2.0. Von Walter van Rossum (Text)
Silvester in Köln oder Making of Apokalypse 2.0. Von Walter van Rossum (PDF)