"Two Nights Tour"
Skispringerin Selina Freitag wird in Garmisch Zweite

Skispringerin Selina Freitag ist zum Auftakt der "Two Nights Tour" in Garmisch-Partenkirchen auf das Podest gesprungen. Die Oberwiesenthalerin musste sich auf der großen Olympiaschanze nur der Slowenin Nika Prevc geschlagen geben.

    Ski nordisch/Skispringen, Weltcup, Two-Nights-Tour, Großschanze, Damen, 2. Durchgang. Selina Freitag (Zweite,l-r) aus Deutschland, Nika Prevc (Erste) aus Slowenien und Nozomi Maruyama (Dritte) aus Japan stehen bei der Siegerehrung.
    Skispringen Two-Nights-Tour: Selina Freitag (Zweite,l-r) aus Deutschland, Nika Prevc (Erste) aus Slowenien und Nozomi Maruyama (Dritte) aus Japan (picture alliance / dpa / Karl-Josef Hildenbrand)
    Mit Flügen auf 127 und 135,5 Meter zeigte Freitag ihren mit Abstand besten Saisonwettkampf. Gegen Ausnahmespringerin Prevc reichte es trotzdem nicht: Die 20-Jährige sicherte sich mit umgerechnet 13 Metern Vorsprung ihren 26. Weltcupsieg. Platz drei ging an Weltcup-Spitzenreiterin Nozomi Maruyama aus Japan.
    Rekordweltmeisterin Katharina Schmid kam zu Beginn ihrer Abschiedstournee punktgleich mit Teamkollegin Agnes Reisch auf Platz acht. "Es macht riesigen Spaß hier, das Wetter ist perfekt, es sind auch Zuschauer da", sagte Schmid, die zum Saisonende die Ski an den Nagel hängen wird.
    Viele Zuschauer - das war im Vorjahr anders. Damals wurde der Frauen-Wettkampf nach der Männer-Qualifikation ausgetragen, rund zwei Drittel der Zuschauer harrten am Silvesternachmittag nicht mehr aus. Diesmal waren die Frauen vor der Männer-Ausscheidung dran, so funktionierte es besser.
    Die wahrscheinlich letzte Ausgabe der "Two Nights Tour" endet am Neujahrstag mit dem Wettkampf in Oberstdorf (16.15 Uhr/ZDF und Eurosport). Ab der kommenden Saison soll dann eine vollwertige Vierschanzentournee für Frauen an allen vier traditionellen Standorten ausgetragen werden, nach dem "Garmischer Modell" soll dabei der Frauen-Wettkampf am Tag der Männer ausgetragen werden. Für den Bau einer Flutlichtanlage in Innsbruck, bislang ein Knackpunkt, gab es unlängst das Okay.
    Diese Nachricht wurde am 01.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.