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Snowboarderin Ramona Hofmeister"Es ist noch viel Luft nach oben"

Trotz großer sportlicher Erfolge rennen Snowboarderin Ramona Hofmeister die Sponsoren "nicht die Türen ein". Die Fernsehpräsenz für das Snowboarden sei einfach noch zu gering, sagte sie im Dlf. Vieles versuche sie durch Arbeit auf Social Media zu kompensieren, doch auch dort gebe es eine Grenze.

Ramona Hofmeister im Gespräch mit Matthias Friebe | 15.03.2020

Die Snowboarderin Ramona Hofmeister
Die Snowboarderin Ramona Hofmeister (dpa / Tobias Hase/)
Ramona Hofmeister hat sich im Kampf des Wintersports gegen die Schneearmut für Änderungen im Wettkampfkalender ausgesprochen. Im Dlf warb sie für eine Verlegung des Weltcups vom März in den Dezember oder Januar.
Die Snowboarderin hatte ihre starke Saison Anfang März mit dem Gewinn des Gesamt-Weltcups gekrönt. Im Finale hatte sich die Olympia-Dritte gegen die Russin Sofia Nadirschina durchgesetzt. Die 23-Jährige ist die zweite deutsche Alpin-Boarderin nach Amelie Kober 2009, die sich die große Kristallkugel sicherte.
Social Media gegen die Sponsorenknappheit
Trotz ihrer großen sportlichen Erfolge, würden ihr die Sponsoren aber nicht die "Tür einrennen", sagte sie im Deutschlandfunk. Dafür hafte ihrem Sport zu sehr das Image als Randsportart an und die Fernsehpräsenz in Deutschland zu gering.

Dies versuche sie durch ihre Präsenz auf ihren Social-Media-Kanälen zu kompensieren. Sie habe dort aber auch eine Grenze, denn alle ihre Aktivitäten müssten zu ihrer Arbeit als Polizistin passen. "Aber ich stehe hinter jedem Foto von mir auf Instagram", sagte sie.