Bericht
Somalischer Schiedsrichter soll trotz verweigerter Einreise in die USA volle WM-Prämie bekommen

Der somalische Schiedsrichter Omar Artan soll für seinen geplanten Einsatz bei der Fußball-Weltmeisterschaft die volle Vergütung bekommen, obwohl die USA ihm die Einreise verboten und den Einsatz damit verhindert haben. Das berichtet die BBC unter Berufung auf Kreise des Weltverbands FIFA.

    Schiedsrichter Omar Artan
    Schiedsrichter Omar Artan (IMAGO / DeFodi Images / IMAGO / Thor Wegner / DeFodi Images)
    Wie hoch die Prämie ausfällt, steht erst nach dem Turnier fest.
    Artan war bei der Ankunft am Flughafen von Miami abgewiesen worden, obwohl er nach eigenen Angaben ein gültiges Visum besaß. Das US-Außenministerium begründete das Einreiseverbot damit, dass Artan in Somalia in Verbindung zu einer Terror-Organisation stehe.
    Die Europäische Fußball-Union kündigte an, den 34-Jährigen Mitte August beim UEFA Super Cup einzusetzen. Er war im vergangenen Jahr als Afrikas Schiedsrichter des Jahres ausgezeichnet worden.
    Diese Nachricht wurde am 14.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.