
Er sei zu feige gewesen, bei diesem sensiblen Thema Farbe zu bekennen, schrieb der Bundestagsabgeordnete. Vor allem habe er durch den Widerspruch zwischen seiner früher öffentlich vertretenen Haltung gegen Leihmutterschaften und seiner späteren persönlichen Entscheidung Vertrauen enttäuscht, heißt es in dem Brief an die Parteifreunde im Wahlkreis Steinfurt I/Borken.
Spahn war im Juli als Chef der Unionsfraktion zurückgetreten, nachdem er öffentlich gemacht hatte, dass er und sein Mann mit Hilfe einer Leihmutter in den USA ein Kind bekommen haben. In Deutschland sind Leihmutterschaften verboten und Spahn hatte sich als Bundesgesundheitsminister noch für das Verbot eingesetzt. Der CDU-Politiker behielt ungeachtet der Kritik sein Bundestagsmandat und wird nun Mitglied des Haushaltsausschusses.
Diese Nachricht wurde am 10.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.





