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Vor dem Bildungsgipfel
SPD-Chefin Esken will Sondervermögen Bildung von 100 Milliarden Euro

SPD-Chefin Esken hat vor dem morgigen Bildungsgipfel für ein Sondervermögen in Höhe von 100 Milliarden Euro geworben. Angesichts der Größe und Bedeutung des Themas wäre das ein angemessenes Volumen, sagte sie der "Rheinischen Post".

13.03.2023
    Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken
    SPD-Chefin Esken. (picture alliance / Eibner-Pressefoto / Uwe Koch / Eibner-Pressefoto)
    Bund, Länder und Kommunen könnten damit Gebäudesanierungen finanzieren, eine zeitgemäße digitale Ausstattung, die Umsetzung des Rechtsanspruchs auf ganztägige Betreuung sowie die Daueraufgabe, für gleiche Startchancen aller Schüler zu sorgen. Sie erwarte von dem Gipfel den Startschuss zu einem Bildungsaufbruch, betonte die SPD-Chefin. Auch die Linken-Vorsitzende Wissler forderte, für ein Sondervermögen Bildung zu kämpfen.
    Bundesministerin Stark-Watzinger hatte der "Bild am Sonntag" gesagt, das deutsche Bildungssystem befinde sich in einer tiefen Krise. Grundlegende Reformen und mehr Zusammenarbeit zwischen Bund, Ländern und Kommunen seien nötig, führte FDP-Politikerin aus. - Vertreter des Staats, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft kommen morgen zu Beratungen zusammen. Die Ampel-Koalition hatte einen solchen Bildungsgipfel im Koalitionsvertrag vereinbart.
    Diese Nachricht wurde am 13.03.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.