Bundeshaushalt
SPD-Landeschefs fordern Verzicht auf Kürzungen beim Wohngeld

In der SPD regt sich weiterer Widerstand gegen die Kürzung des Wohngelds.

    Auf einem Tisch liegen noch nicht ausgefüllte Antrags-Formulare für Wohngeld.
    Ein Antrag auf Wohngeld - um die Kürzung beim Wohngeld wird gestritten (picture alliance / Flashpic / Jens Krick)
    In einem Brandbrief an Bauministerin Hubertz fordern die Landesvorsitzenden von Berlin und Schleswig-Holstein, Krach und Kämpfer, die Pläne zurückzunehmen. Die Kürzungen träfen Menschen, die ohnehin mit steigenden Wohn- und Lebenshaltungskosten zu kämpfen hätten. Die Situation dieser Menschen werde dadurch verschärft. Das Bundeskabinett hatte beschlossen, künftig den Kreis der Anspruchsberechtigten zu verkleinern. Nach Einschätzung des Paritätischen Gesamtverbands könnte das Hunderttausende Menschen treffen.
    Krach und Kämpfer machten zudem geltend, für sie als Sozialdemokraten entstehe auch ein Glaubwürdigkeits-Problem etwa in Landtagswahlkämpfen, in denen man für bezahlbares Wohnen werbe und gleichzeitig erklären müsse, warum es künftig weniger Unterstützung gebe.
    Diese Nachricht wurde am 13.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.