
Partei-Chefin Bas sagte zum Abschluss einer zweitägigen Klausur der Partei in Berlin, die Finanzierung der Gesundheitskosten müsse gerechter werden und perspektivisch alle Einkommensarten miteinbeziehen. Neben Löhnen und Gehältern würden dann zum Beispiel auch Kapitalerträge oder Mieteinkünfte berücksichtigt. Bislang werden diese nur bei freiwilligen Mitgliedern in der gesetzlichen Krankenversicherung eingerechnet - und dann auch nur bis zur sogenannten Beitragsbemessungsgrenze. Ziel sei, die Beiträge zu senken, heißt es in einem Beschluss des SPD-Parteivorstands. Darin wird auch eine Ausweitung der Rentenversicherungspflicht auf Beamte, Selbstständige und Mandatsträger gefordert nach dem Prinzip "Wer arbeitet, zahlt ein".
Diese Nachricht wurde am 08.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
