Steuerreform
Steuerzahlerbund nennt Klingbeils Pläne "Scherz oder Provokation"

Der Bund der ‌Steuerzahler hat die Pläne von ⁠Bundesfinanzminister Klingbeil für ⁠eine Steuerreform kritisiert.

    Es ist ein Formular zur Einkommensteuererklärung zu sehen, ein Kugelschreiber, Münzen und Geldscheine.
    Kritik an Klingbelis Steuerreform-Plänen (Symbolbild) (imago / Christian Ohde)
    Verbandspräsident Holznagel sagte der "Augsburger Allgemeinen", Klingbeils Entwurf für eine Reform der Einkommensteuer sei ein Scherz oder eine Provokation. Statt Entlastungen sei eine Mehrzahl von Belastungen enthalten. Auch aus der Union kommt Kritik. Mecklenburg-Vorpommerns CDU-Chef Peters sagte der "Bild am Sonntag", Klingbeil breche sein Wort, weil von den versprochenen zehn Milliarden Euro Steuererleichterung nicht mal ein Drittel übrig bleibe.
    Klingbeil will laut einem Gesetzentwurf, der der Nachrichtenagentur Reuters vorliegt, die Bürger ⁠einerseits um rund zehn Milliarden Euro entlasten - unter anderem durch eine Erhöhung des Kindergeldes und des Grundfreibetrages. Gegenfinanziert werden sollen die Entlastungen unter anderem durch höhere Steuern für Spitzenverdiener.
    Diese Nachricht wurde am 09.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.