Jugendschutz
Suchtbeauftragter dringt auf engere Grenzen für Alkoholwerbung

Der Drogen- und Suchtbeauftragte der Bundesregierung, Blienert, dringt auf umfangreichere Einschränkungen bei der Alkoholwerbung und auf mehr Jugendschutz in Deutschland.

21.09.2023
    Auf dem Bild sieht man zwei Jugendliche auf einer Wiese, sie trinken Alkohol. Im Vordergrund stehen zwei Flaschen mit Alkohol.
    Der Suchtbeauftragte der Bundesregierung will Jugendliche besser vor Alkoholkonsum schützen. ( Uwe Anspach )
    Der Umgang mit Alkohol sei zu lax, sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Es brauche stärkere und eindeutige "Leitplanken" etwa bei den Werbebeschränkungen. Blienert sagte, Warnhinweise auf Etiketten wären ein Schritt in die richtige Richtung. Zudem müsse Werbung für Alkohol dort unterbunden werden, wo sie vor allem Kinder und Jugendliche wahrnähmen, etwa in Sozialen Medien und zu den Hauptsendezeiten von Fernsehen und Radio.
    Blienert sprach sich zugleich dafür aus, dass die Altersgrenze beim Alkoholkauf von derzeit 16 Jahren angehoben wird. Die Regelung, dass Jugendliche ab 14 Jahre im Beisein ihrer Eltern Alkohol trinken dürfen, sollte abgeschafft werden.
    Diese Nachricht wurde am 19.09.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.