Irankrieg
Teheran fordert rasches Treffen zur Lage im Libanon - Klerus opponiert gegen Friedensabkommen

Irans Parlamentspräsident Ghalibaf hat rasche Maßnahmen zur Kontrolle des Konflikts im Libanon gefordert.

    Zu sehen ist der iranische Politiker Mohammad Bagher Ghalibaf. Er hebt den rechten Zeigefinger.
    Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf (Archivbild). (picture alliance / ZUMAPRESS.com / Icana)
    Ein vom Iran, von den USA und dem Libanon vereinbartes Gremium müsse sich so bald wie möglich treffen, sagte er. Der Iran lehnt die zwischen dem Libanon und Israel vereinbarten direkten Friedensgespräche strikt ab. Er besteht darauf, dass allein auf der Grundlage des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran über den Libanon-Konflikt verhandelt wird. Das Rahmenabkommen wird durch die neuen Gefechte zwischen den USA und dem Iran jedoch in Bedrängnis gebracht.
    Im Staatsfernsehen erklärte ein hoher iranischer Beamter, sein Land habe aufgrund ⁠der jüngsten ⁠Angriffe ⁠nicht ⁠an den für heute geplanten technischen Gesprächen im Rahmen des Abkommens teilgenommen⁠. Der einflussreiche iranische Klerus fordert bereits einen vollständigen Abbruch der Verhandlungen mit den USA.
    Diese Nachricht wurde am 28.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.