US-Präsident
Trump: "Brauche kein Völkerrecht"

US-Präsident Trump sieht so gut wie keine Beschränkungen seiner Machtbefugnisse. In einem Interview der "New York Times" sagte er, er habe nicht vor, Leuten zu schaden, er brauche aber kein Völkerrecht.

    US-Präsident Donald Trump zeigt mit dem Finger im Richtung Kamera bei einer Rede im White House.
    US-Präsident Donald Trump (Getty Images / Roberto Schmidt)
    Trump sagte weiter, das Einzige, was ihn stoppen könne, seien seine eigenen moralischen Abwägungen und sein eigener Verstand. Er fügte hinzu, die US-Regierung müsse sich zwar an Völkerrecht halten. Es komme dann aber immer auf die Definition an.
    Der Präsident äußerte sich auch ein weiteres Mal zu Grönland. Gefragt, warum das Gebiet zu den USA gehören solle und nicht mehr zu Dänemark, antwortete Trump, Eigentum sei für Erfolg psychologisch notwendig. Eigentum verschaffe mehr Möglichkeiten als eine Pacht oder ein Vertrag.
    Diese Nachricht wurde am 09.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.