Iran-Krieg
Trump sagt Angriffe auf den Iran ab - und deutet Abkommen an

US-Präsident Trump hat die für die Nacht angekündigten Angriffe auf den Iran abgesagt.

    Präsident Trump hält vor unscharfem Bildhintergrund eine Ansprache und wirkt agitiert
    US-Präsident Donald Trump sagt Angriffe auf den Iran ab. (picture alliance / Sipa USA)
    Er teilte mit, Grund seien Verhandlungen mit Teheran auf höchster Ebene. Die letzten Streitpunkte seien geklärt und von allen Beteiligten gebilligt worden. Zeit und Ort der Unterzeichnung würden in Kürze bekanntgegeben. Der Ölpreis gab daraufhin deutlich nach. Trump ergänzte, die von den USA verhängte Seeblockade gegen den Iran bleibe bis zum Abschluss der Vereinbarung in Kraft.
    Der Iran erklärte umgehend, dass es noch keine Einigung gebe. Laut der iranischen Agentur Fars sei die Wahrscheinlichkeit aber hoch, dass den Einzelheiten einer Verständigung zugestimmt werde. Dies würde jedoch nur unter der Voraussetzung geschehen, dass die USA gleichzeitig den vom Iran vorgeschlagenen Text akzeptierten.
    Zuvor hatte Trump unter anderem die Eroberung der für die iranischen Ölexporte wichtigen Insel Charg angedroht, über die der Iran rund 90 Prozent seiner Ölexporte abwickelt. Die Drohungen folgten auf gegenseitige Luftangriffe im Persischen Golf, die eine ohnehin brüchige Waffenruhe gefährden.

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    Diese Nachricht wurde am 12.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.