
US-Präsident Trump sagte auf einer Pressekonferenz in Florida, dies gelte bis zu einem geordneten Übergang zu einer neuen Regierung in Venezuela. Er kündigte außerdem an, US-Ölkonzerne würden in dem Land ihre Arbeit aufnehmen. Das Embargo zur Ausfuhr venezolanischen Öls bleibe zunächst in Kraft.
Der bei einem Militäreinsatz in Venezuela gefangen genommene Staatschef Maduro sei inzwischen auf dem Weg nach New York. Maduro befinde sich mit seiner Frau auf dem US-Kriegsschiff Iwo Jima. Dem Ehepaar Maduro soll in den USA wegen Drogenhandels und Terrorismus der Prozess gemacht werden, teilte Justizministerin Bondi mit. Sie verwies auch auf eine bereits bestehende Anklage gegen beide aus dem Jahr 2020.
Eine Spezialeinheit der USA hatte Maduro nach Angaben von Präsident Trump in der Nacht gefasst und außer Landes gebracht. Bei dem Militäreinsatz in Venezuela war die Hauptstadt Caracas von mehreren Explosionen erschüttert worden. Die Führung in Caracas verurteilte den US-Angriff, bei dem mehrere Soldaten und Zivilisten getötet worden seien. Sie kündigte einen Militäreinsatz gegen die Vereinigten Staaten an und forderte eine Sondersitzung des UNO-Sicherheitsrates.
Diese Nachricht wurde am 03.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
