
US-Präsident Trump sagte auf einer Pressekonferenz in Florida, dies gelte bis zu einem geordneten Übergang zu einer neuen Regierung in Venezuela. Er kündigte außerdem an, US-Ölkonzerne würden in dem Land ihre Arbeit aufnehmen. Das Embargo zur Ausfuhr venezolanischen Öls bleibe zunächst in Kraft.
Der gefangen genommene Staatschef Maduro werde mit seiner Frau auf dem US-Kriegsschiff Iwo Jima nach New York gebracht. Beiden solle in den USA wegen Drogenhandels und Terrorismus der Prozess gemacht werden, sagte Justizministerin Bondi. Der UNO-Sicherheitsrat in New York kündigte inzwischen für Montag eine Sondersitzung an.
Unklar ist, wie der von Trump angestrebte Übergang zu einer neuen Regierung in Venezuela gestaltet werden soll. Der US-Präsident sieht in Oppositionsführerin Machado keine geeignete Kandidatin. Sie selbst empfahl ihren Kollegen Gonzalez, der an ihrer Stelle bei der Präsidentschaftswahl angetreten war. Frankreichs Präsident Macron schlug ebenfalls Gonzalez vor - allerdings in der Rolle eines Übergangspräsidenten bis zu einer Neuwahl.
Diese Nachricht wurde am 03.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
