US-Militäreinsatz in Venezuela
Trump: Übernehmen vorerst die Kontrolle - Maduro auf dem Weg nach New York

Nach dem Militäreinsatz in Venezuela wollen die USA vorerst die Kontrolle in dem Land übernehmen.

    Trump spricht hinter einem Rednerpult. Hinter ihm stehen Mitglieder der US-Regierung.
    US-Präsident Trump bei der Pressekonferenz nach der Festnahme Maduros (AFP / JIM WATSON)
    US-Präsident Trump sagte auf einer Pressekonferenz in Florida, dies gelte bis zu einem geordneten Übergang zu einer neuen Regierung in Venezuela. Er kündigte außerdem an, US-Ölkonzerne würden in dem Land ihre Arbeit aufnehmen. Das Embargo zur Ausfuhr venezolanischen Öls bleibe zunächst in Kraft.
    Der gefangen genommene Staatschef Maduro werde mit seiner Frau auf dem US-Kriegsschiff Iwo Jima nach New York gebracht. Beiden solle in den USA wegen Drogenhandels und Terrorismus der Prozess gemacht werden, sagte Justizministerin Bondi. Der UNO-Sicherheitsrat in New York kündigte inzwischen für Montag eine Sondersitzung an.
    Unklar ist, wie der von Trump angestrebte Übergang zu einer neuen Regierung in Venezuela gestaltet werden soll. Der US-Präsident sieht in Oppositionsführerin Machado keine geeignete Kandidatin. Sie selbst empfahl ihren Kollegen Gonzalez, der an ihrer Stelle bei der Präsidentschaftswahl angetreten war. Frankreichs Präsident Macron schlug ebenfalls Gonzalez vor - allerdings in der Rolle eines Übergangspräsidenten bis zu einer Neuwahl.
    Diese Nachricht wurde am 03.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.