
Merz hatte im Vorfeld deutlich gemacht, dass er seine beiden Ämter als Regierungs- und Parteichef behalten und seinen Reformkurs fortsetzen will. Frei und CSU-Landesgruppenchef Hoffmann räumten zugleich ein, dass die Wahlergebnisse eine Zäsur für die Union darstellten. Sie bekräftigten den Reformwillen ihrer Fraktion.
Zugleich relativierten die beiden Unionspolitiker die von Merz angestoßene Debatte über die Krankenversicherung. Frei stellte klar, Merz habe mit seiner Aussage nur darauf hingewiesen, dass es Ungerechtigkeitsgefühle hinsichtlich des Systems aus gesetzlicher und privater Krankenversicherung gebe. Merz habe das System an sich aber nicht in Frage gestellt, betonte Frei.
Diese Nachricht wurde am 22.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.





