Vor Landtagswahlen
Unionsfraktionschef Frei: Kooperationsverbot mit AfD gilt bundesweit

Kurz vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland hat Unionsfraktionschef Frei darauf hingewiesen, dass die Bundes-CDU eine Zusammenarbeit mit der AfD nicht dulde.

    Thorsten Frei (CDU), neuer Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, spricht bei einer Pressekonferenz nach einer Sondersitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Wahl des Fraktionsvorsitzenden.
    Unionsfraktionschef Thorsten Frei, CDU (Michael Kappeler/dpa)
    Frei sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, das Kooperationsverbot mit der AfD sei ein Grundsatzbeschluss in der CDU. Dies könne nicht je nach Bundesland anders beantwortet werden. Er fügte hinzu, die Bundespartei halte sich normalerweise aus der Regierungsbildung in den Ländern heraus. Bei dieser grundsätzlichen Frage sei aber ⁠die ⁠ganze Partei betroffen.
    In Sachsen-Anhalt liegt die AfD in Meinungsumfragen vor der anstehenden Landtagswahl deutlich vor der CDU. Der Verfassungsschutz hat die AfD als gesichert rechtsextremistische Bestrebung eingestuft. Außer in Sachsen-Anhalt wird auch in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin gewählt.
    Diese Nachricht wurde am 08.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.