
Die im Januar begonnenen Angriffe hätten seitdem unvermindert angehalten, heißt es im Jahresbericht des sogenannten Unabhängigen Untersuchungsmechanismus' für das südost-asiatische Land. Die Luftangriffe zielten demnach auf Wohnhäuser, Schulen, Krankenhäuser, religiöse Stätten und Flüchtlingslager. Der Bericht umfasst den Zeitraum von Juli 2025 bis Juni dieses Jahres und stützt sich auf - wie es heißt - umfangreiche Beweise für willkürliche Inhaftierungen, Folter und sexualisierte Gewalt. Menschenrechtsverletzungen werden nicht nur Myanmars Militär, sondern auch bewaffneten Gruppen zur Last gelegt.
Die Einrichtung der UNO wurde 2018 ins Leben gerufen, um Beweise für Verbrechen zu sammeln und Akten für die Strafverfolgung vorzubereiten. Dazu gehören unter anderem Zeugenaussagen, Dokumente, forensische Beweise und Satellitenbilder.
Diese Nachricht wurde am 11.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
