Freitag, 20. Mai 2022

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Unseren Kindern soll's mal besser gehen

Der frühere Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard versprach in den 1950er-Jahren "Wohlstand für alle". Damals glaubten viele an diese Verheißung und konnten sich tatsächlich zunehmend mehr leisten.

Eine Sendung von Dörte Hinrichs und Bettina Schmieding (Moderation) | 21.12.2012

Der aktuelle Armutsbericht spricht eine andere Sprache. Einkommen und Bildung verteilen sich immer ungleichmäßiger, die Mittelschicht bröckelt. Eltern, die selbst den sozialen Aufstieg geschafft haben, fürchten den sozialen Abstieg ihrer Sprösslinge. Sie wollen nur das Beste für die Kinder, deshalb schicken sie sie auf die besten Schulen, fördern sie auf vielen Ebenen. Doch ob die Kinder so vor nicht eingelösten Bildungsversprechen, vor unsicheren Jobs und Zukunftsängsten bewahrt werden können? Wie sieht eine gute oder sogar bessere Lebensqualität für künftige Generationen aus und welche Schritte sind dafür familiär und gesellschaftlich zu tun?

Darüber diskutieren wir mit Experten in der "Lebenszeit" und auch ihre Erfahrungen und Anregungen sind willkommen. Sie können uns kostenfrei anrufen
unter 00800 44 64 44 64 oder
uns mailen an lebenszeit@dradio.de

Unsere Studiogäste:

- Wolfgang Gründinger, Demokratieforscher und Publizist
- Prof. Steffen Mau, Soziologe, International Graduate School of Social Sciences, Universität Bremen
- Renate Schmidt (SPD), ehemalige Bundesfamilienministerin