Ukraine-Krieg
US-Gesandte Witkoff und Kushner erstmals in Kiew

Die US-Unterhändler Witkoff und Kushner sind zu einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj in Kiew eingetroffen. Dabei sollen neue US-Vorschläge für eine Beendigung des Ukraine-Krieges erörtert werden. Selenskyj erklärte, sein Land wolle den Krieg mit Russland beenden. Dafür seien aber umfassende Sicherheitsgarantien nötig.

    Der ukrainische Präsident Selenskyj (l) begrüßt die US-Gesandten Kushner (m) und Wittkoff in Kiew.
    Der ukrainische Präsident Selenskyj (l) begrüßt die US-Gesandten Kushner (m) und Wittkoff in Kiew. (AFP / Genya Savilov)
    Die beiden Vertreter der Trump-Regierung sind zum ersten Mal zu einem offiziellen Besuch in der ukrainischen Hauptstadt. Nach Angaben aus Kiew befinden sich auch die nationalen Sicherheitsberater Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands dort. An welchen Runden etwa der außen- und sicherheitspolitische Berater aus Berlin, Sautter, teilnimmt, wurde nicht genannt.
    Gestern hatten Witkoff und Kushner in Moskau mit Russlands Präsident Putin gesprochen. Einzelheiten der rund dreistündigen Unterredung im Kreml sind bisher nicht bekannt. Nach Angaben des ​Weißen Hauses wurden konkrete Pläne für die nächsten Schritte hin zu einem möglichen Ende des ‌Ukraine-Kriegs besprochen. ‌Diese sollten in den ​kommenden Wochen bekanntgegeben werden. Der außenpolitische Berater Putins, Uschakow, nannte die Gespräche offen und konstruktiv. Putin hatte zu Beginn des Treffens erklärt, Kontakte zwischen Moskau und Washington seien stets vorteilhaft. Die Situation sei aber nicht einfach.

    Weiterführende Informationen

    US-Gesandte Witkoff und Kushner erstmals in Kiew
    Diese Nachricht wurde am 06.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.