New START
US-Präsident Trump für neuen Atomwaffenvertrag mit Russland - Kreml bedauert Auslaufen

US-Präsident Trump hat sich für einen neuen Atomwaffenvertrag mit Russland ausgesprochen.

    Der Kopf einer Interkontinentalrakete
    Die letzte große nukleare Rüstungskontrolle zwischen den USA und Russland ist ausgelaufen. Der New-Start-Vertrag hatte eine verbindliche Obergrenze für strategische Atomwaffen beider Länder fest gelegt. (imago / imagebroker / Erich Schmidt)
    Eine Verlängerung des ausgelaufenen New START-Abkommens lehnte er ab. Es brauche stattdessen einen verbesserten und modernisierten Vertrag, schrieb Trump in seinem Onlinedienst. Zuvor hatte Russland sein Bedauern über das Ende des atomaren Abrüstungsvertrags mit den USA ausgedrückt.
    Im New-START-Abkommen zur Begrenzung der strategischen Atomwaffen hatten sich Russland und die USA 2010 dazu verpflichtet, die Zahl ihrer strategischen Nuklearsprengköpfe auf je 1.550 zu beschränken. New START war die Fortsetzung des START-Vertrags, den einst die Sowjetunion unter Gorbatschow und US-Präsident Bush unterzeichnet hatten.
    Forderungen der USA, auch China bei der Rüstungskontrolle einzubeziehen, unterstützt Moskau nicht. Kremlsprecher Peskow sagte, Präsident Putin habe darüber mit Staats- und Parteichef Xi telefoniert. Dieser habe das abgelehnt. Zur Begründung hieß es, Pekings Kernwaffenarsenal reiche nicht an das russische oder das US-Potenzial heran.
    Diese Nachricht wurde am 05.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.