Migrationspolitik
US-Regierung will irrtümlich abgeschobenen Migranten nun nach Uganda bringen

Der irrtümlich nach El Salvador abgeschobene US-Migrant Kilmar Abrego Garcia soll nun nach Uganda gebracht werden.

    Die Frau spricht in ein Mikrofon. Sie ist umgeben von Demonstranten, die Schilder mit dem Bild von Abrego Garcia mit seinen Kindern halten.
    Unterstützer Abrego Garcias bei einer Demonstration gegen seine Abschiebung, darunter seine Frau Vasquesz Sura (Bildmitte vorne). (Jose Luis Magana/FR159526 AP/dpa)
    Dies gaben seine Anwälte bekannt, die Beschwerde gegen die Entscheidung einlegten. Sie erklärten, mit einer Abschiebung nach Uganda solle Abrego Garcia dafür bestraft werden, dass er seine zwischenzeitliche Deportation nach El Salvador angefochten habe. Uganda hat sich in einem Abkommen mit den USA bereiterklärt, dort abgelehnte Asylbewerber aufzunehmen.
    Der salvadorianische Staatsbürger Abrego Garcia war im März wegen eines Verwaltungsfehlers abgeschoben und Anfang Juni wieder zurück in die USA gebracht sowie umgehend festgenommen worden. Die US-Regierung wirft ihm Menschenschmuggel vor. Präsident Trump behauptet, dass der Mann der salvadorianischen Bande MS-13 angehört. Beweise dafür wurden nicht vorgelegt.
    Diese Nachricht wurde am 24.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.