
Der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats der US-Regierung, Kirby, sagte in Washington, die ukrainischen Streitkräfte setzten die Munition angemessen, aber effektiv ein. Dies habe sich bereits jetzt auf russische Stellungen und Offensivmanöver ausgewirkt. Kirby bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der "Washington Post".
Die Regierung in Washington hatte die international geächteten Streubomben erst kürzlich geliefert. Kiew hatte zugesagt, sie nicht für Angriffe auf russisches Territorium oder zivile Einrichtungen einzusetzen. Die USA, die Ukraine und Russland sind nicht Unterzeichner des Osloer Abkommens über das Verbot dieser Munition. Nach Einschätzung von Experten haben in dem Krieg beide Parteien bereits Streubomben eingesetzt.
In der Nacht hatte es erneut russische Angriffe auf Städte in der Südukraine gegeben, darunter auch wieder auf die Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer. In der Stadt Mikolajew wurden durch den Beschuss mindestens 19 Menschen verletzt.
Diese Nachricht wurde am 20.07.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
