
Dies solle den Transport und den Verkauf venezolanischen Öls auf dem Weltmarkt ermöglichen, wie das US-Energieministerium mitteilte. Um welche Sanktionen genau es sich handelt, ist noch nicht klar. Das US-Militär hatte zuvor in internationalen Gewässern zwei Öltanker beschlagnahmt. Einer davon war unter russischer Flagge im Nordatlantik gestoppt worden, britische Truppen hatten die Aktion unterstützt. US-Behörden zählen das Schiff zur sogenannten Schattenflotte, die Öl für Länder wie Venezuela, Russland und den Iran transportiert.
Aus Moskau hieß es, man verfolge die Lage aufmerksam. Das russische Verkehrsministerium warf den USA einen Bruch der UNO-Seerechts-Konvention vor. Für die Seeleute auf dem von der US-Marine aufgebrachten Öltanker fordert das russische Außenministerium eine ungehinderte Heimkehr.
Diese Nachricht wurde am 07.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
