Krieg im Nahen Osten
USA und Frankreich dringen auf Verlängerung der Feuerpause im Gazastreifen

US-Präsident Biden dringt auf eine Verlängerung der Feuerpause im Gazastreifen.

26.11.2023
    Der Helm eines israelischen Militärangehörigen hängt ruhend an seiner Waffe, während im Hintergrund ein Mensch vorbeiläuft.
    Eine verlängerte Feuerpause im Gazastreifen ist im Gespräch. (picture alliance / Matrix Images / Jim Hollander)
    In Washington sagte Biden, Ziel sei es, dass weitere Geiseln freigelassen würden und mehr humanitäre Hilfe geliefert werden könne. Auch Frankreichs Außenministerin Colonna sprach sich dafür aus, die bisher auf vier Tage begrenzte Feuerpause zeitlich auszuweiten. Sie sagte in Paris, es gehe darum, alle von der Terrororganisation Hamas festgehaltenen Geiseln freizubekommen.
    Israels Ministerpräsident Netanjahu sagte nach einem Telefonat mit Biden, er würde eine Verlängerung der Feuerpause zwischen Israel und der Hamas begrüßen. Voraussetzung sei, dass pro Tag zehn Geiseln freikämen. So sei es auch in der von Katar vermittelten Grundlagenvereinbarung für die Feuerpause festgeschrieben.
    Die Hamas ließ heute weitere Geiseln frei. Nach Angaben der israelischen Armee wurden 14 Israelis und drei Äusländer an das Internationale Komitee vom Roten Kreuz übergeben. Im Gegenzug entließ Israel 39 palästinensische Häftlinge aus dem Gefängnis.
    Diese Nachricht wurde am 26.11.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.