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Van Aken: Linke soll "sozialistische Volkspartei" werden

Der scheidende Linken-Vorsitzende van Aken sieht für seine Partei ein Wählerpotenzial von 20 Prozent der Stimmen.

    Jan van Aken, der scheidende Vorsitzende der Partei Die Linke , verabschiedet sich beim Bundesparteitag von den Delegierten
    Jan van Aken, der scheidende Vorsitzende der Partei Die Linke (dpa / Michael Bahlo)
    Forderungen nach einer Vermögensteuer, einem Mietendeckel oder der Rente ab 65 hätten in der Bevölkerung breite Unterstützung, sagte van Aken in seiner Abschiedsrede auf dem Parteitag in Potsdam. Seine Vision sei eine sozialistische Volkspartei in Deutschland.
    Am Nachmittag wählen die Delegierten einen Bundesvorstand. Parteichefin Schwerdtner stellt sich zur Wiederwahl. Für den Ko-Vorsitz und die Nachfolge van Akens bewirbt sich der stellvertretende Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Pantisano.
    Gestern war auf dem Bundesparteitag der Beschluss gefasst worden, Israels Vorgehen im Gazakrieg als "Völkermord" zu bezeichnen. Im Beschluss enthalten ist ein Bekenntnis zum Existenzrecht des Staates Israel und Palästinas.
    Diese Nachricht wurde am 20.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.