Washington
Berichte: Treffen zu Grönland im Weißen Haus

Im Streit über die US-Forderung nach Kontrolle über Grönland hat es nach Medienberichten Gespräche im Weißen Haus in Washington gegeben.

    Blick auf die Vorderseite des Weißen Hauses in Washington
    Das Weiße Haus in Washington D.C. (IMAGO / ABACAPRESS / IMAGO / Guerin Charles / ABACA)
    Vertreter des Nationalen Sicherheitsrates seien gestern mit dem dänischen Botschafter Möller Sörensen und dem grönländischen Diplomaten Isbosethsen zusammengekommen, meldeten mehrere Nachrichtenagenturen unter Bezug auf dänische Regierungskreise. Es sei darum ​gegangen, ​mehr Klarheit über die Äußerungen ​der USA zu Grönland zu erhalten.
    Die US-Regierung hatte erklärt, dass eine Reihe von Optionen zur Übernahme Grönlands geprüft würden. Der Einsatz militärischer Gewalt sei eine dieser Optionen. ⁠Auch ein Kauf des Gebiets sei eine Möglichkeit. Präsident Trump hatte behauptet, die USA brauchten Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit.
    US-Vizepräsident Vance relativierte die Drohungen Trumps. Bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus sprach er von "Überreaktionen" der Medien und einiger Personen in Europa. Man bitte die europäischen Freunde, die Sicherheit dieses Landstrichs und die Äußerungen Trumps ernster zu nehmen, führte Vance aus. Sonst müssten die USA eingreifen.
    Diese Nachricht wurde am 09.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.