
So sei es etwa um die Erforschung einer Vogelgrippe-Variante gegangen, die sich auf Säugetiere übertragen ließe. In einem anderen Fall wurde Unterstüztung bei der Entwicklung neuer Gifte angefordert. Ob das Motiv der Anfragen militärisch oder medizinisch gewesen sei, sei unklar, teilte das US-Unternehmen mit.
Erst vor einem Monat hatten britische Sicherheitsexperten aufgedeckt, dass ein KI-Modell der Entwicklerfirma Anthropic bei einem Testlauf versucht hatte, eine Schwachstelle in öffentlich zugängliche Software einzuschleusen. Vor wenigen Tagen war ein Anthropic-Entwickler aus der Firma ausgestiegen, weil er es nach eigener Aussage für möglich hält, dass KI die Menschheit bis zum Ende des Jahrzehnts auslöschen könnte. Große Techkonzerne wie Google, Microsoft, OpenAI und auch Anthropic selbst hatten in den vergangenen Monaten bereits vor der Gefahr eines Missbrauchs von Künstlicher Intelligenz im Bereich von Biowaffen gewarnt.
Diese Nachricht wurde am 11.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




