
Der Kampfjet sei das weltweit modernste Kampfflugzeug, erklärte der SPD-Politiker. Es zeichne sich durch seine Tarn-Eigenschaften, die enge Vernetzung mit anderen Plattformen und eine besonders leistungsfähige Sensorik aus. "Die F-35A kann hohe Datenmengen sammeln und schnell zu einem vollständigen Lagebild zusammenfügen", so Pistorius. Die Zusammenarbeit mit 19 anderen Nationen eröffne viele Möglichkeiten bei Ausbildung, Übung und Einsatz "und macht uns zusammen stärker".
Die Bundesregierung hatte 2022 bei dem Konzern 35 Maschinen bestellt. Die Tarnkappen-Jets sollen den veralteten Tornado ersetzen. Die ersten acht Maschinen für die deutsche Luftwaffe bleiben zunächst in den USA, wo deutsche Piloten und Techniker an ihnen ausgebildet werden.
Militärflugplatz in der Eifel wird umgebaut
Zum Ende des kommenden Jahres hin sollen auf dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel die ersten Maschinen stehen. Der Militärflugplatz wird dazu für zwei Milliarden Euro umfassend umgebaut. Die Kosten liegen damit höher als zunächst angenommen.
Die deutschen Planer haben dabei hohe technische Sicherheitsanforderungen der USA zu erfüllen. Diese werden als eine besondere Herausforderung bezeichnet. Ein Sonderverfahren soll es möglich machen, den Umbau in der Hälfte der normalerweise benötigten Zeit zu bewerkstelligen.
Diese Nachricht wurde am 18.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




